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Focus

Prozessanalyse von der Analyse bis zur Implementierung, erweitert um die Ausbildung der Mitarbeiter zu Prozessmanagern.

Benefit

  • Verbesserung der Abläufe der betrachteten Abteilungen

  • Senkung der Prozesskosten

  • Steigerung der Qualität

  • Kostensenkung durch Steigerung der Prozesskompetenz

  • kostengünstig durch Eigenleistung


Highlights

  • Simulation  von Prozessänderungen u.a. auf den

    • Personalbedarf, die

    • Prozesskosten und die

    • Engpässe

  • Automatisiertes Prozesscontrolling im Haus zur Vermeidung des "Berater-ist-weg-Effektes"

  • Ausbildung von >DyPro< Beratern

 

 

 


>DyPro<

Die optimale Nutzung der Arbeitszeit ist unter dem Einfluss von Fallzahlerhöhungen, Intensivierung der Dokumentation, Kostendruck und Ärztemangel zu einer zentralen Frage geworden.

Gleichzeitig müssen in einem sich dynamisch ändernden Umfeld Szenarien durchgespielt werden können, wie sich Fallzahlverschiebungen oder Prozessänderungen auf die Ressourcen- und Mitarbeiterauslastung auswirken.

Beispiel einer  Arbeitszeitverteilung

Das Ziel des Konzeptes ist, durch Softwareunterstützung die Fragen der Prozesskosten, Personalauslastung, Ressourcenengpässe und Optimierungspotentiale in einem integrierten Projekt so zu lösen, dass der Abteilung ein kontinuierlich aus eigener Kraft aktualisierbares Ergebnis vorliegt.

Methodik: In Interviews werden die zehn häufigsten Behandlungsprozesse erhoben und in der Simulationssoftware ADONIS modelliert. Die Validierung der Pfade erfolgt unter einer integrierten Analyse aller relevanten Datenquellen. Dadurch kann eine angemessene Genauigkeit bei der Analyse von indikationsspezifischen Auftrittswahrscheinlichkeiten von Leistungen und Interventionszeiten erreicht werden.

In den Interviews werden außerdem Tätigkeitskategorien ermittelt, die die ärztliche Arbeitszeit binden. Die Erhebung der Zeiten erfolgt implizit in einer Multimoment-aufnahme,  die durch ein mehrdimensionales System die Dauer für einzelne Tätigkeiten abgrenzbar macht. Diese Zeiten werden, wie auch die im Vorfeld ermittelten Auftrittswahrscheinlichkeiten, in das Simulations-modell eingepflegt.

Simulierbares Prozessmodell

Im Ergebnis ermöglicht der prozessorientierte Ansatz eine genauere Bestimmung der häufig unterschätzten Komponenten von Rüst-, Wege- und Wartezeiten. Die durch das Haus eigenständig aktualisierbaren Simulationsmodelle in ADONIS machen verständlich, wo es warum zu Engpässen kommt und ermöglichen es, die in der Analysephase ermittelten Optimierungspotentiale auf ihre Wirkung hin zu prüfen. Dies kürzt nicht nur Workshops ab, sondern schützt vor kostenrelevanten Fehlentscheidungen.

Bei Integration der Sachkosten können die Prozesskosten pro Fall bestimmt werden, relative Angaben, wie sie zur Kostentrennungsrechnung für den personellen Bereich nötig sind, können ohne weitere Eingaben ermittelt werden.  Zudem zeigt die Erkenntnis, wie viel Arbeitszeit dem Arzt nur noch für patientenorientierte Tätigkeiten bleibt, ob man durch Optimierung und workfloworientierte IT-Systeme dem Ärztemangel und Kostenproblemen begegnen kann, ohne die Patientenprozesse zu gefährden.

 
Carsten Ohm