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ProSiCon
Bisherige Projekterfahrungen haben
gezeigt, dass neuen Prozessen nur durch differenzierte Planung,
Implementierung im Konsens und kontinuierliche Steuerung zu dauerhaftem
Leben verholfen werden kann.
Beratungsprojekte der XULON in
stationären und ambulanten Einrichtungen gliedern sich in entsprechend
aufeinander aufbauende Module.

XULON Prozessdesign
unterscheidet sich von herkömmlichen Optimierungsprojekten durch
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Prozesssimulation und
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Prozesscontrolling.
Diese Komponenten sichern
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eine Implementierung validierter und realistischer Soll-Prozesse,
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langfristige Projekterfolge und
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motivierende Erfolgserlebnisse für die Mitarbeiter.
Essentiell ist, den Teams
die Konsequenzen des eigenen Verhaltens für die Abläufe transparent zu
machen.
Denn wer versteht, setzt gezielter um.
Analyse
Interviews, Visitationen und Datenanalysen bilden die Basis für
die Darstellung der Arbeitsprozesse.
Dennoch: Das Ziel der Analysephase ist es nicht, eine abstrakte
Vorstellung von Abläufen zu bekommen, sondern zu verstehen,
warum die Mechanismen und Potentiale so sind, wie sie sich
zeigen. Dazu müssen auch informelle
Prozessverantwortlichkeiten entdeckt und die Einbettung
einer Abteilung in ihr Umfeld betrachtet werden.
Generell gilt es dabei zwei Regeln zu beachten:
1. Möglichst geringe Prozessbeeinflussung:
Eine Messung stört immer die zu messende Größe. Ziel ist es,
diesen Einfluss so gering wie möglich zu
halten, um nicht nur ein für "den Externen" geschöntes Bild
zu erleben.
2. Mehrere Perspektiven
Pro Prozess werden mindestens drei Prozessteilnehmer
befragt. Oft zeigt bereits das Übereinanderlegen der
verschiedenen Prozesssichten Quellen für Missverständnisse,
deren Klärung im Alltag Nerven und Ressourcen
kosten.
Die
Analyse von Daten hilft, die Ergebnisse der
Beobachtungen zu objektivieren und Optimierungspotentiale
zu gewichten.
Modellierung
Die Visualisierung von Abläufen erleichtert es,
Strukturen zu verstehen und zu hinterfragen. So kann z.B. hier
bereits deutlich werden, dass das Prozessverständnis derjenigen, die
am Prozess beteiligt sind, völlig verschieden ist.
Unklare
Entscheidungsstrukturen, Prozessschleifen und
Schnittstellenprobleme werden offensichtlich. Für jeden Schritt kann
hinterfragt werden, ob er sinnvoll, nützlich und richtig ist.
Natürlich eignet sich diese Methode auch zu einer plastischen
Präsentation von Clinical Pathways.

Ist eine
Prozesssimulation geplant, werden bei jeder Tätigkeit die
Verantwortlichkeit und Bindung von Arbeitszeit hinterlegt. Zudem
müssen die Ressourcen in einem Arbeitsumgebungsmodell dargestellt
werden.
Simulation
Auf Basis der Prozessmodelle lassen sich der Ist-Zustand der
Abteilung und
Soll-Szenarien simulieren. Engpässe werden sichtbar, der
Ressourcenbedarf wird in Abhängigkeit von Organisationsstrukturen
kalkuliert.
Hier finden sich die
Antworten auf Fragen wie:
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Haben wir zu wenig
Assistenten im Team?
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Wird der neue Aufbereitungsautomat tatsächlich die Wechselzeiten
verkürzen?
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Wird das neue Dokumentationssystem die Assistenten signifikant
entlasten?
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Haben wir ausreichend Säle und Operateure, um nächstes Jahr die
Schulterchirurgie auszubauen?

Optimierungen per „Trial and Error“ gehören der Vergangenheit an.
Somit ist gesichert, dass nur realistische Soll-Prozesse in eine
Implementierung münden. Dem Team werden so Frustrationserlebnisse
und dem Haus teure Fehlplanungen erspart.
Da Innovation ohne
Betrachtung der wirtschaftlichen Konsequenzen zusätzliche
Liquiditätsrisiken bedeutet, können auf Basis der Simulation die fallspezifischen Prozesskosten
kalkuliert werden.
Commitment
Der
Konsens ist die Basis gelebter Neuerungen.
Der Präsentation einer Analyse schließt sich ein Workshop zur
Einigung auf einen Maßnahmenplan an. Unterstützend werden dabei die
diskutierten Szenarien im Simulationsmodell getestet.
Von der
Schwächenanalyse zum Soll-Prozess: Mit Hilfe der Simulationen kann das Team
schneller aus häufig emotionalisierten Debatten zu produktiven
Beschlüssen geführt werden.
Implementierung
Die ersten Schritte mit dem neuen Prozess werden vor Ort
begleitet. Nach dem
Arbeitstag sollte am Simulationsmodell demonstriert werden, was die
Effekte einer noch inkonsequenten Umsetzung sind.
Zweifel am Soll-Prozess sind am Anfang einer Implementierung
die Regel, bremsen aber das Team. Die Unterstützung hilft,
die Prozesse in ihren
Zusammenhängen zu verstehen und trägt darüber hinweg, dass
anfangs noch nicht alles "rund" läuft.
Die verbesserte Bereitschaft, die Optimierung weiter voran
zu treiben, verkürzt den Lernprozess in der
Implementierungsphase.
Controlling
Prozesscontrolling ist
der Schlüssel, um auch die mittel- und langfristige Umsetzung neuer
Prozesse zu
sichern. Die Steuerung der
Abläufe kann auf zwei Arten erfolgen:
Reporting: In regelmäßigen
Abständen werden die zugesendeten Prozessdaten
ausgewertet. Das Feedback übermittelt ein Bericht mit Verlaufsanalysen und
Maßnahmenplan.
Automatisierte Analyse: Eine QlikView Applikation
ermöglicht es, die im
Vorfeld definierten Prozessparameter jederzeit
aktualisiert zur Verfügung zu stellen.
Für die häufigsten
Optimierungsprojekte gibt es bereits Standardapplikationen,
die auf der Seite
Produkte
näher
beschrieben werden.
Den meisten
Implementierungen folgt in der achten bis vierzehnten Woche eine
Phase des Rückfalls in alte Gewohnheiten. Während dieser Episode
muss ein Nachsteuern erfolgen, um zu vermeiden, dass die
Arbeit am Prozess umsonst war. Es ist das Bewusstseins des Teams,
das vor dem "Berater-ist-weg-Effekt" schützt.
Das Feedback
motiviert und ermöglicht, die Früchte der Optimierung zu
ernten. |